_Praxis

Telemonitoring nach Ruptur des vorderen Kreuzbands

Der Patient im Mittelpunkt

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lzf/ shutterstock.com

Viele Physiotherapeuten kennen die Problematik, dass ein großer Teil der Patienten nach einem Kreuzbandriss trotz eines intensiven Rehabilitationsprozesses nicht mehr das alte Leistungsniveau erreicht. Um den Patienten aktiv in den Rehabilitationsprozess miteinzubeziehen und ihm Einsichten in seinen aktuellen Leistungsstand sowie eine maßgeschneiderte Behandlung bieten zu können, wird in einem niederländischen Verbundprojekt eine Telemonitoringplattform entwickelt: der „VKB-Monitor”.

Andreas Rothgangel im Gespräch über den VKB-Monitor:


​ Hintergrund ​

Rupturen des vorderen Kreuzbands (VKB) betreffen alleine in den USA rund 200.000 Menschen pro Jahr (1), genaue Zahlen für Deutschland liegen nicht vor. Die meisten Verletzungen ereignen sich im Alter zwischen 15 und 45 Jahren bei Sportarten, in denen Sprünge und plötzliche Drehbewegungen häufig vorkommen, wie etwa Handball, Basketball oder Fußball (2, 3). Die meisten Kreuzbandrisse entstehen dabei ohne direkte Beteiligung eines Mitspielers (4) bei einem abrupten Richtungswechsel oder dem einbeinigen Landen nach einem Sprung (5). Oft befindet sich das Knie zum Zeitpunkt der Verletzung nahe der Streckung in einer Valgusstellung kombiniert mit Innen- oder Außenrotation der Tibia (5).

Frauen haben unter anderem durch anatomische Faktoren im Vergleich zu Männern ein zwei- bis achtfach erhöhtes Risiko für eine Kreuzbandverletzung (6–9). Die Kosten für Operation und Rehabilitation nach einem Kreuzbandriss belaufen sich in den USA auf 17.000 bis 25.000 Dollar pro Jahr und Patient (10, 11). Für Deutschland sind bisher keine genauen Daten verfügbar. Es ist jedoch bekannt, dass zwei Drittel der Patienten, die sich zuerst für eine konservative Behandlung entscheiden, zu einem späteren Zeitpunkt doch noch eine VKB-Rekonstruktion durchführen lassen (12).


​ Rehabilitation und Rückkehr in den Sport ​

Bis zur Rückkehr in den Sport sollten mindestens sechs Monate Rehabilitation erfolgen, wobei abhängig vom Therapieprotokoll drei bis sieben unterschiedliche Rehabilitationsphasen unterschieden werden (13–16). Studienergebnisse zeigen, dass die Kreuzbandplastik in 75 bis 95 Prozent der Fälle langfristig erfolgreich die passive Stabilität des Kniegelenks wiederherstellen kann (17, 18). Allerdings scheinen andere Faktoren den Rehabilitationsprozess negativ zu beeinflussen, da bei vielen Patienten eine längere Rehabilitationsdauer notwendig ist und 30 bis 56 Prozent der Patienten ihr ursprüngliches Leistungsniveau nicht wieder erreichen (19, 20). Gründe hierfür sind unter anderem eine verringerte Propriozeption im Kniegelenk oder eine erhöhte Angst vor einer erneuten Ruptur (20–29) sowie eine niedrige Therapieadhärenz und ein schlechter präoperativer Allgemeinzustand (30–33).


​ Relevanz von (Tele-)Monitoring ​

Bestehende Rehabilitationsprotokolle empfehlen den Einsatz verschiedener physischer Funktionstests und die Erfassung relevanter psychologischer Parameter, wie der Angst vor einer erneuten Ruptur des Kreuzbandes (15). Diese Parameter sollten regelmäßig erfasst werden, um die Therapie maßgeschneidert auf den aktuellen Status des Patienten abstimmen zu können und den adäquaten Zeitpunkt für die Rückkehr in den Sport zu bestimmen (34). Allerdings ist dieses Monitoring relativ zeitintensiv und in der physiotherapeutischen Praxis meist nur schwer umzusetzen. Moderne Informations- und Kommunikationssysteme wie Telemonitoringplattformen können ein praktisches Hilfsmittel für Therapeuten und Patienten darstellen, um die Datenerhebung zu erleichtern. So können Patienten in den Mittelpunkt der Datenerhebung rücken, wodurch die Eigenverantwortlichkeit stimuliert und gleichzeitig die Qualitätssicherung sinnvoll unterstützt werden kann.


​ Der VKB-Monitor ​

In einem niederländischen Verbundprojekt wird unter der Leitung von Prof. Susy Braun und Prof. Gabrielle Tuijthof von der Zuyd University of Applied Sciences in Heerlen eine Telemonitoringplattform für Patienten nach Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes (Abb. 1) entwickelt, die durch Patienten und Therapeuten gut zu bedienen sein soll und einfach in die tägliche Routine implementiert werden kann.

Abb. 1 Die Startseite des VKB-Monitorsn(www.vkbmonitor.nl) zeigt unter anderem die beteiligten Kooperationspartner

Daher findet die Entwicklung der Plattform in enger Zusammenarbeit mit Orthopäden aus vier Krankenhäusern in der Region Maastricht, Heerlen / Sittard, Roermond und Eindhoven, fünf physiotherapeutischen Einrichtungena, Patientenvertreternb, zwei technischen Entwicklungspartnernc sowie dem nationalen Expertisezentrum für Sport und dem niederländischen Physiotherapieverband statt. Finanziell wird das Projekt vom niederländischen Projektträger für anwendungsorientierte Forschung SIA / NWO unterstützt, der insbesondere Forschungsvorhaben an Fachhochschulen fördert.

In der ersten Projektphase haben Physiotherapeuten gemeinsam mit Orthopäden, Forschern, Patienten und den technischen Partnern ihre Wünsche und Anforderungen in Bezug auf die Funktionalitäten der Telemonitoringplattform festgelegt (unter anderem notwendige Fragebogen und Tests), um einen ersten Prototyp zu entwerfen. Dieser wurde nachfolgend durch eine heuristische Evaluation anhand verschiedener Kriterien in Bezug auf seine Benutzerfreundlichkeit evaluiert und daraus wurden Vorschläge zur Optimierung der Plattform abgeleitet. Nach einer Schulung der Patienten und Physiotherapeuten wurde die überarbeitete Version dann von den Endnutzern unter Alltagsbedingungen getestet, um mögliche technische Probleme und weitere Änderungswünsche zu identifizieren. Nach diesem Feldtest fand eine weitere Überarbeitung der Plattform statt. In der zweiten Projektphase wird die Telemonitoringplattform in einer klinischen Studie über einen Zeitraum von 15 Monaten an 50 bis 75 Patienten nach Kreuzbandverletzung erprobt. Während des gesamten Rehabilitationsprozesses füllen Patienten selbstständig verschiedene Fragebogen zu physischen und psychologischen Parametern aus (unter anderem Schmerz, Alltagsaktivitäten und Angst), die in internationalen Leitlinien (13–16) zur Rehabilitation nach vorderer Kreuzbandruptur empfohlen werden. Darüber hinaus können sie im Falle akuter Beschwerden ihrem Therapeuten neben Angaben zu Schmerzen und Schwellung zusätzliches Bildmaterial zur Verfügung stellen, sodass dieser sich ein besseres Urteil über den Zustand des Kniegelenks bilden kann (Abb. 2).

Abb. 2 Anleitung im VKB-Monitor zur Erstellung eines Fotos über das Bewegungsausmaß des Knies in Extension

Zusätzlich werden kontinuierlich Daten zur körperlichen Aktivität mithilfe eines Fitnesstrackers durch die Plattform erfasst (Abb. 3). Um die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern, werden die Patientendaten nach sechs Wochen auch dem behandelnden Orthopäden zur Verfügung gestellt. Sobald ein neuer Messzeitpunkt ansteht, erhält der Patient eine Benachrichtigung per E-Mail, die ihn direkt in das Hauptmenü des VKB-Monitors führt, in dem die zu absolvierenden Tests bereitgestellt werden (Abb. 4).

 Abb. 3 Übersicht der Aktivitätsdaten des Patienten, gemessen mit einem Fitnesstracker Abb. 4 Patientenansichtt des Hauptmenüs

Die Physiotherapeuten führen zusätzlich zu den vom Patienten generierten Daten die gewohnten Testverfahren durch (unter anderem Bewegungsausmaß, Kraft, Sprungtests) und tragen die Werte der Patienten in die Plattform ein. Darüber hinaus können Videoaufnahmen des Gangbildes und von Sprungtests des Patienten aufgenommen und gespeichert werden (Abb. 5).

Abb. 5a, b Anleitung zur Videoaufnahme von Ganganalyse und Sprungtests

Alle Daten werden dem Physiotherapeuten im VKB-Monitor in Verlaufsdiagrammen zur Verfügung gestellt, sodass er während des gesamten Rehabilitationsprozesses kontinuierlich über den Status des Patienten informiert ist und seine Behandlung darauf abstimmen kann. Zusätzlich findet hierüber eine Abstimmung mit dem behandelnden Orthopäden nach sechs Wochen statt.

Im pt-Fachvideo erklärt Andreas Rothgangel wie die Telemonitoringplattform funktioniert:


​ Zukunft ​

Inwieweit Patienten, welche die Plattform häufig nutzen, ein besseres Outcome (Erreichen des ursprünglichen Leistungsniveaus) zeigen als Patienten, welche die Plattform nicht oder nur selten nutzen, wird am Ende der zweiten Projektphase evaluiert. Daneben wird der Einfluss der Erwartungshaltung von Patienten und Therapeuten in Bezug auf die Nutzungsfrequenz der Plattform und das Therapieergebnis analysiert.

In der abschließenden Projektphase bewerten Patienten und Therapeuten mithilfe von Fragebogen und Fokusgruppeninterviews die Handhabbarkeit und Praktikabilität der Telemonitoringplattform sowie deren Mehrwert für eine maßgeschneiderte Behandlung der Betroffenen. Der VKB-Monitor gilt als Pilotprojekt und könnte bei positiver Evaluation auch für andere orthopädische Indikationen, wie zum Beispiel die Rehabilitation nach Hüft- oder Knieendoprothesen, interessant sein. Bei positiven Ergebnissen wird der VKB-Monitor in den teilnehmenden Einrichtungen in den Routinebetrieb implementiert und könnte zukünftig vielleicht auch Einzug in deutsche Physiotherapieeinrichtungen halten.

Anmerkungen:

a B&SIS und Knie expertisecentrum Eindhoven, SPORTHO Maastricht, Jeurissen & van den Ingh Mierlo, FysioStofberg Kerkrade, Fysiovision Geleen
b Huis voor de Zorg
c Roessingh Research and Development Enschede, pcdata Kerkrade

Co-Autoren

Iris Kanera
Physiotherapeutin (M. Sc.); Dozentin und Mitglied des Forschungszentrums Nutrition, Lifestyle & Exercise an der Zuyd University of Applied Sciences Heerlen; wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Netherlands Comprehensive Cancer Organisation im Bereich Implementierung von E-Health-Programmen für die Krebsnachsorge. Kontakt: vkbmonitor@zuyd.nl

 

 

Ton Lenssen​
Senior Dozent an der Zuyd University of Applied S
ciences Heerlen; Professor für klinische Physiotherapie am Universitätsklinikum Maastricht; Co-Autor der multidisziplinären Versorgungsleitlinie bei Verletzungen des vorderen Kreuzbandes und der physiotherapeutischen Leitlinie bei akuten Knieverletzungen und Meniskusläsionen; Mitglied des Beratungsausschusses zum Evidence Statement bei Verletzungen des vorderen Kreuzbandes des niederländischen Physiotherapieverbandes.
Kontakt: vkbmonitor@zuyd.nl
 

 

Susy Braun​
PhD, M. Sc.; Physiotherapeutin; Dozentin und wissenschaftliche Leiterin des Forschungszentrums Nutrition, Lifestyle & Exercise an der Zuyd University of Applied Sciences Heerlen; seit 2010 Research Fellow im Forschungsprogramm „Innovations in Health Care for the Eldery“ an der Universität Maastricht; Forschungsschwerpunkte: unter anderem motorisches Lernen und Leistungsphysiologie innerhalb der Rehabilitation. Kontakt: vkbmonitor@zuyd.nl


Literatur

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Autor

Andreas Rothgangel

​Seit 2002 Physiotherapeut (Bac. / NL), seit 2006 Epidemiologe (M. Sc.); seit 2011 Promotionsprojekt zum Thema Telerehabilitation, Spiegeltherapie und Phantomschmerz; Dozent und Mitglied des Forschungszentrums Nutrition, Lifestyle & Exercise an der Zuyd University of Applied Scienes Heerlen; Mitglied des Forschungszentrums Autonomie und Partizipation für Menschen mit chronischen Erkrankungen der Zuyd University of Applied Sciences Heerlen und des Fachbereichs Rehabilitationsmedizin der Universität Maastricht.

​vkbmonitor@zuyd.nl​

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