_Praxis

Aufwärts als Therapierichtung

Therapeutisches Klettern auf Absprunghöhe nach dem Potsdamer Modell 

Hoher Aufforderungscharakter, das Nutzen natürlicher Bewegungsmerkmale, Übungen in geschlossener Kette, Training des kompletten Bewegungssystems – das sind Merkmale des Therapeutischen Kletterns. Ausgehend von Praxisbeispielen erläutern Ihnen die Autoren ihren Ansatz eines funktionellen Trainings in der Vertikalen.

Zwei Patientenbeispiele

 

Jare c liebt es, sich zu bewegen. Er ist mit seinen acht Jahren sensomotorisch gut entwickelt, allenfalls ein wenig unkoordiniert und unkonzentriert. Seit seiner Bandruptur am rechten unteren Sprunggelenk sind seine Bewegungen an der betroffenen Seite noch etwas unsicher, aber ungeduldig-impulsiv und dynamisch. Jare möchte schnell wieder in seinem neuen Verein Fußball spielen.

Andreas c steht indes vor ganz anderen Herausforderungen. Der Abteilungsleiter einer Sicherheitsfirma leidet seit 20 Jahren unter den progredienten Symptomen der Morbus-Bechterew-Erkrankung. Nach einer OP zur Aufrichtung der Wirbelsäule zeigt der 54-Jährige eine Einschränkung der Schulterbeweglichkeit rechts, starke Kontrakturen der ventralen Faszien des Rumpfes und ein allgemeines Kraftdefizit der Rückenmuskulatur. Insgesamt suchen alle Strukturen eine neue Ordnung in der Aufrichtung.
Beiden gemeinsam ist: Sie klettern – und zwar therapeutisch, nach dem Konzept des Potsdamer Modells (PM).

Für den kleinen Jare ist das Klettern an einer Therapiewand mit bunten Tierkopf- und Zahlengriffen einfach und gleichwohl schwierig: Seine schnellen und etwas überschießenden Bewegungen, die ihm im Fußballtraining zugutekommen, sind nun in der Vertikalen, mit ihren eigenen Spielregeln, ein Hindernis. Die Boulderwand erfordert Konzentra­tion und Genauigkeit beim Greifen und Setzen der Füße – auch wenn es beim Bouldern immer die sogenannte Absprunghöhe gibt, die zwei Meter zur Weichbodenmatte nicht überschreitet. Jare wählt fahrig ungünstige Tritte, er hangelt sich wie ein Äffchen an den Griffen und fällt immer wieder auf die weiche Matte vor der leicht negativ geneigten Kletterwand  . Der Achtjährige braucht einige Therapiestunden, bis seine Frustrationstoleranz ebenso groß ist wie Motivation und Kletterspaß.

 

Abb. 1_Die Position des ­Fußes auf dem Therapie- Tritt ist von entscheidender Bedeutung; so wird zum Beispiel auch die Hüft­rotation beeinflusst. Der Therapeut kann hier verbal und taktil korrigieren. Im Fallbeispiel war dies für die Stabilisierung des Sprunggelenks entscheidend. Nach drei Einheiten war Jare in der Lage, seine Füße sicher und gezielt zu stellen, auch bei »schwierigen«, etwas kleineren Tritten. Die Farben der Griffe und Tritte sind nach den gewünschten Bewegungsmustern geordnet und geben dem Kletterer Orientierung an der Wand. (Fall im Bild nachgestellt) Foto: ErgoWall

Abb. 1_Die Position des ­Fußes auf dem Therapie-Tritt ist von entscheidender Bedeutung; so wird zum Beispiel auch die Hüft­rotation beeinflusst. Der Therapeut kann hier verbal und taktil korrigieren. Im Fallbeispiel war dies für die Stabilisierung des Sprunggelenks entscheidend. Nach drei Einheiten war Jare in der Lage, seine Füße sicher und gezielt zu stellen, auch bei »schwierigen«, etwas kleineren Tritten. Die Farben der Griffe und Tritte sind nach den gewünschten Bewegungsmustern geordnet und geben dem Kletterer Orientierung an der Wand. (Fall im Bild nachgestellt)
Foto: ErgoWall

 

Die Stabilität seines Sprunggelenks wird indes signifikant größer, die Füße stehen sicherer und ausgerichteter auf den Tritten. Aber das steht für Jare gar nicht im Fokus, denn er entwickelt eine große Bewegungsfreude und Sicherheit an der Therapiewand, ist so konzentriert bei der Sache, dass er immer neue Spielformen und Bewegungsaufträge umsetzt und sogar weiterentwickelt (Abb. 1).
Am Ende der letzten Therapiestunde gibt er eine »Vorführung« seiner neu erworbenen Kletterkünste für seine Mutter. Sie wird dabei sehr still und bemerkt in der anschließenden Reflexion besonders die enormen Fortschritte in der Konzentration und der Koordination: »Jare bewegt sich nicht nur sicherer, er ist auch in der Schule selbstbewusster und konzentrierter geworden.« Die beiden wollen sich nun nach einer Boulderhalle im Kölner Süden umschauen, zu der sie regelmäßig fahren können.
Derweil fokussiert Andreas den nächsten ergonomisch geformten Therapiegriff. Der Therapeut, der direkt hinter ihm auf der Matte steht, fazilitiert die Bewegungen von Skapula und Oberarm, damit der Patient das passiv mobilisierte Gelenk wieder so bewegen kann, dass er nicht nur die Griffkombinationen erreicht, sondern sich letztlich wieder die Haare selbst waschen und kämmen sowie seinen Berufsalltag meistern kann. »Beim Klettern vergesse ich für kurze Zeit den Bechterew, ich bin dann einfach ein Kletterer an der Boulderwand«, so Andreas. Die neue Therapiemethode erzeuge ein anderes Körpergefühl und erweitere den Horizont der eigenen Möglichkeiten (Abb. 2).

 

Abb. 2_Der Therapeut steht im Setting ­direkt hinter dem Patienten. Er kann von dieser Position aus sichern, fazilitieren, ­Bewegungsaufträge geben und Bewegungen führen. Dem Patienten gibt dies ein ­Gefühl der Sicherheit. Beim sogenannten »Spotten« nimmt der Therapeut eine ­sichernde Haltung hinter dem Patienten  ein und leitet ihn an, vorgegebene Bewegungsmuster zu klettern. Sollte sich der ­Patient von der Wand lösen oder abrutschen, kann ihn der Therapeut sofort ­stabilisieren und einen Fall auf die Weich­bodenmatte verhindern. (Fall im Bild nachgestellt) Fotos: ErgoWall

Abb. 2_Der Therapeut steht im Setting ­direkt hinter dem Patienten. Er kann von dieser Position aus sichern, fazilitieren, ­Bewegungsaufträge geben und Bewegungen führen. Dem Patienten gibt dies ein ­Gefühl der Sicherheit. Beim sogenannten »Spotten« nimmt der Therapeut eine ­sichernde Haltung hinter dem Patienten ein und leitet ihn an, vorgegebene Bewegungsmuster zu klettern. Sollte sich der ­Patient von der Wand lösen oder abrutschen, kann ihn der Therapeut sofort ­stabilisieren und einen Fall auf die Weich­bodenmatte verhindern. (Fall im Bild nachgestellt)
Fotos: ErgoWall


Urerfahrung Klettern

 

Bouldern ist sehr nah an der Urerfahrung des Kletterns auf Bäumen oder auch an Felsen, welche die meisten als Kinder machen konnten. Noch weiter zurück in der motorischen Entwicklung bezieht es sich auf unsere evolutionäre Herkunft als ­Amphibien und Reptilien (siehe auch die Vojta-Therapie). Durch die überschaubare Unterstützungsfläche – auch bei den speziellen Therapietritten sind allenfalls die Fußballen aufstehend – arbeitet der gesamte Körper dabei immanent gegen den Fall von der Wand und die posturale ­Kontrolle ist ständig auf hohem Niveau gefordert. Der Körperschwerpunkt will an die Wand, nur dann wird es leichter.
Das diagonale Grundmuster unseres Bewegungssystems ist das einzig zielführende beim Klettern und Andreas benutzt es intuitiv. Er kann seine betroffene Schulter umso sicherer bewegen, als er sich über die andere Seite am Tritt nach oben abdrückt. Der eigentlich therapieerfahrene und auch -müde Patient beschreibt die Kombination aus klassischen passiven beziehungsweise aktiven Methoden und dem therapeutischen Klettern als bereichernd und motivierend. »Ich werde sicher kein Klettersportler mehr, aber das Klettern an der Therapiewand hat mir gezeigt, dass es wieder aufwärts gehen kann. Das ist emotional und funktionell sehr wichtig für mich, gerade bei meiner progredienten Erkrankung«, sagt Andreas und nimmt konzentriert für die zweite Therapieübung die Grundposi­tion an den vorgeschraubten Therapie-Bouldern ein, einem wesentlichen Struktur­element des Potsdamer Modells.


Das Potsdamer Modell

 

Zentrale Merkmale der Klettertherapie (TK) sind zum Beispiel der hohe Aufforderungscharakter, das Nutzen natürlicher Bewegungsmerkmale, Übungen in geschlossener Kette, Training des kompletten Bewegungsapparates, aber auch die Ausnutzung bekannter Bewegungen. Diese zeigten sich bereits in den vorangestellten Praxisbeispielen. Dies sind die Gründe, warum diese Therapieform trotz weniger Forschungsstudien oft genutzt wird (1–3). Im Folgenden werden die besonderen Merkmale des Potsdamer Modells herausgestellt.

Unter dem Motto »So viel Klettern wie möglich bei so viel Therapie wie nötig« wird das Drei-Phasen-Modell einer Kletterbewegung (4) durch eine Stabilisationsphase ergänzt und auf die Therapie übertragen (5). Zentrales Merkmal ist dabei eine geometrische Betrachtung der Therapiebewegung. Sind alle vier Extremitäten gleichberechtigt an der Wand, handelt es sich um ein »Stabilisationsviereck« (Abb. 3). Dies stellt die Phasen eins und vier der Therapiebewegung dar. Werden nur drei Extremitäten belastet (Phase zwei und drei), vollzieht sich die Arbeitsphase im »Belastungsdreieck« (Abb. 4). Diese geometrische Betrachtung erleichtert kletter­unerfahrenen Therapeuten die Auswahl der Therapieübung beziehungsweise das Schrauben  der Griffe und Tritte, die für eine Therapieübung an der Boulderwand benötigt werden (6, 7).

 

Abb. 3_Eine stabile Position an der Kletterwand ist im Potsdamer Modell ein Stabili­sationsviereck. Vier Punkte – zwei Hände und zwei Füße – sind dabei an den Griffen beziehungsweise Tritten, was beim Klettern eine Phase der Stabilisierung und auch ­Neuorientierung für die nachfolgende ­Bewegungssequenz darstellt. Im Therapeu­tischen Klettern kann diese Phase auch zur Anleitung aktiver oder resistiver Bewegungsaufträge genutzt werden oder zur Korrektur durch den Therapeuten. Foto: ErgoWall

Abb. 3_Eine stabile Position an der Kletterwand ist im Potsdamer Modell ein Stabili­sationsviereck. Vier Punkte – zwei Hände und zwei Füße – sind dabei an den Griffen beziehungsweise Tritten, was beim Klettern eine Phase der Stabilisierung und auch ­Neuorientierung für die nachfolgende ­Bewegungssequenz darstellt. Im Therapeu­tischen Klettern kann diese Phase auch zur Anleitung aktiver oder resistiver Bewegungsaufträge genutzt werden oder zur Korrektur durch den Therapeuten.
Foto: ErgoWall

 

Genauso bedeutend ist die Ableitung der aus der Trainingswissenschaft bekannten (8) und in der Sporttherapie genutzten (9) Belastungsparameter. Intensität und Belastungsdauer sind für das Potsdamer Modell zentral. Dabei kann für die Belastungsdauer aber nicht das »klassische ­Modell« der Wiederholungszahl und deren zu trainierende Kraftkomponente genutzt werden (9); besser ist es, sich an der maximalen Belastungszeit / Griffhaltezeit zu orientieren (7, 10). Letztendlich muss ein Reiz überschwellig sein, damit überhaupt eine Anpassung erfolgen kann (11). So stellt zum Beispiel eine Gesamtbelastungszeit von 40 bis 60 Sekunden ein Training der Kraftausdauer mit einer Intensität von 40 bis 60 Prozent dar. Je nach Art der Therapiewand muss diese Belastungs­dauer unterschiedlich realisiert werden.

 

Abb. 4_Ebenfalls in der geschlossenen Kette: die Phase des Belastungsdreiecks. Hier sind drei Punkte an der Wand und eine Extremität bewegt sich auf den nächsten Griff oder Tritt zu. Diese Sequenz beinhaltet konzen­trische und exzentrische Muskelaktivität, je nachdem, ob der Patient an der Wand auf- oder absteigt. Auch hier kann der Therapeut gezielt intervenieren: Bei neurologischen oder sehr geschwächten Patienten eröffnet sich die Möglichkeit der Fazilitation und des assistiven Bewegens. Im Belastungsdreieck entstehen zudem die spezifischen Trainingsreize, die im Potsdamer Modell nach den Grundsätzen der MTT in die Therapie­planung implementiert werden.  Foto: ErgoWall

Abb. 4_Ebenfalls in der geschlossenen Kette: die Phase des Belastungsdreiecks. Hier sind drei Punkte an der Wand und eine Extremität bewegt sich auf den nächsten Griff oder Tritt zu. Diese Sequenz beinhaltet konzen­trische und exzentrische Muskelaktivität, je nachdem, ob der Patient an der Wand auf- oder absteigt. Auch hier kann der Therapeut gezielt intervenieren: Bei neurologischen oder sehr geschwächten Patienten eröffnet sich die Möglichkeit der Fazilitation und des assistiven Bewegens. Im Belastungsdreieck entstehen zudem die spezifischen Trainingsreize, die im Potsdamer Modell nach den Grundsätzen der MTT in die Therapie­planung implementiert werden.
Foto: ErgoWall


Unterschiede der Therapiewände

 

Bei einer statischen Therapiewand ist die Kletterfläche der Wand bewegungslos; es müssen gemäß PM mehrere gleiche Bewegungen absolviert werden. Daher werden identische Stabilisationsvierecke mit identischen Belastungsdreiecken geschraubt. Der Patient führt mehrfach die gleiche Therapiebewegung aus. Dies ist mit einer zyklischen Bewegung am Seilzug vergleichbar. Je nach Größe der Therapiewand können zwei bis acht Bewegungen realisiert werden, dann ist das obere oder seitliche Wandende erreicht.
Bei einer rotierenden Therapiewand ist die Kletterfläche eine Art vertikales Laufband; es wird die gleiche Bewegung nach dem PM geschraubt  und es können beliebig viele Bewegungen zyklisiert werden. Die Belastungsdauer wird durch die Laufzeit des Kletterbandes festgelegt. Durch diese Belastungsdauer kann auch der Belastungsumfang bestimmt werden. Therapiert wird mit der geschraubten Übung: beispielsweise drei Serien mit vier Wiederholungen und zwischen jeder Wiederholung wird ein bis zwei Minuten pausiert. Die Serienpause beträgt drei bis fünf Minuten.

Jetzt muss noch die Intensität eruiert werden. Hier sollte bei der Realisation ­einer Therapiewand auf eine verstellbare Neigung geachtet werden. Durch Neigungsänderungen wird die Intensität jeder Therapieübung modifiziert. Prinzi­piell gilt folgende Regel: Je stärker der Überhang, also die sogenannte »negative Neigung« , desto mehr werden Oberkörper und Körpermitte belastet. Die Belastung der unteren Extremität nimmt ab (2).

Unabhängig davon, für welche Therapie­wand man sich jeweils entscheidet, besteht ein großer Unterschied zum Sportklettern. Beim Sportklettern werden oft über Griff- und Trittgröße Schwierigkeiten produziert und definiert; dieser Ansatz wird im PM negiert. Tritte müssen so groß sein, dass mindestens die Zehen, besser noch die Großzehenballen darauf stehen und Griffe ergonomisch und mit einer sehr großen Grifffläche ausgestattet sind. Sonst könnten sich die Patienten nicht auf die Therapieübung fokussieren und der Belastungsparameter »Qualität der Bewegungsausführung« würde nicht genutzt.

Sollte die Klettertherapie erfolgreich sein und den Patienten motivieren, Klettern zu gehen – so wie bei Jare und Andreas –, dann ist diese relativ junge Methode nicht nur zielführend, sondern auch nachhaltig.

 

GLOSSAR
Neigungswinkel
Über die Einstellung der Kletterwand von einer positiven Neigung (steile schräge Ebene) über die senkrechte Position in eine negative Neigung (Überhang) lässt sich steuern, ob der Patient eher in seiner Schulter-Arm-Aktivität gefordert wird oder eher in der unteren Extremität. Es gilt die Regel: Je negativer die Wandneigung einstellt ist, desto mehr Aktivität wird von der oberen Extremität und vom Rumpf verlangt. Die Neigung ist daher ein wich­tiges Steuerungselement innerhalb des Potsdamer Modells; mit ihr kann der ­Therapeut sowohl die Belastungsintensität beeinflussen als auch die zu aktivierende Region ansteuern.
Schrauben Therapie-Boulder sind im Potsdamer ­Modell die Stabilisationsvierecke und ­Belastungsdreiecke. Sie bilden sich ausden Tritten und Griffen, die der Klettertherapeut an der Wand anbringt – also mit einem Inbusschlüssel dort fest anschraubt, wo er es indikations- und patientenorientiert für richtig hält. Es können hierbei gezielt Boulder für den orthopädischen Bereich geschraubt werden, genauso wie für den neurologischen Patienten, für die Skoliose-Behandlung oder für die Kletter­therapie mit Kindern. Das Denken und Schrauben in den Vierecks- und Dreiecksmustern des PM erleichtert das Umschrauben der Griffe und Tritte, da es sich immer auf gezielte Bewegungssequenzen bezieht. Es fördert zudem die Variabilität des Kletterns an einer Therapiewand.

 

ANMERKUNG
Dr. René Kittel, Universität Potsdam, Professur für Trainings- und Bewegungswissenschaft, Karl-Liebknecht-Str. 24–25, 14476 Potsdam
Jens Brünjes, Physiotherapie-Praxis »dein körperzentrum« in Köln, Sürther Hauptstraße 73, 50999 Köln
c Die Namen der Patienten wurden geändert.

 

Heftnummer: 4-2015


Literatur

  1. Grzybowski C, Eils E. 2011. Therapeutisches Klettern – kaum erforscht und dennoch zunehmend eingesetzt. Sportverletz. Sportschad. 25, 2:87–92
  2. Grzybowski C, Donath L, Wagner H. 2014. Zusammenhang zwischen Rumpfmuskelaktivität und Wandneigung bei statischen Kletterpositionen. Sportverletz. Sportschad. 28, 2:75–84
  3. Muehlbauer T, Granacher U, Jockel B, Kittel R. 2013. Analyse der Muskelaktivität therapeutischer Kletterübungen. Sportverletz. Sportschad. 27, 3:126–8
  4. Krug G. 2009. Die 4. Dimension – Kletter- und Boulderlehrbuch. Halle: Geoquest Verlag
  5. Kittel R, Bernstädt W. 2007. Grundtechniken beim Klettern. In Therapeutisches Klettern, ed. D Lazik. Stuttgart, New York: Georg Thieme Verlag
  6. Kittel R, Jockel B, Gruber M. 2010. Übungs­gestaltung und Belastungssteuerung beim Therapeutischen Klettern – das Modell der Stabilisationsvierecke und Belastungsdreiecke. Bewegungs­therapie und Gesundheitssport 26:126–30
  7. Kittel R, Muehlbauer T, Granacher U. 2013. Therapeutisches Klettern am Gerät – Möglichkeiten und praktische Umsetzung. Physiotherapie med 3:11–7
  8. Meinel K, Schnabel G. 2007. Bewegungslehre – Sportmotorik. Abriss einer Theorie der sport­lichen Motorik unter pädagogischem Aspekt. Aachen: Meyer & Meyer Verlag
  9. Meier H. 2007. Medizinische Trainingstherapie in der Praxis. Planegg: Medicon
  10. Bernstädt W, Kittel R. 2007. Trainingswissenschaftliche Grundlagen. In Therapeutisches Klettern, ed. D Lazik. Stuttgart, New York: Georg Thieme Verlag
  11. Badtke G. Lehrbuch der Sportmedizin. Stuttgart: UTB

Autor 1

René Kittel

Sportwissenschaftler; lehrt und forscht seit 1997 an der Universität Potsdam, bis 2006 am Institut für Sportmedizin und Prävention, danach im Arbeitsbereich Trainings- und Bewegungswissenschaften; seitdem versucht er sein Kletterhobby auch in ein Therapiekonzept zu integrieren, dadurch entstand das »Potsdamer Modell«; diverse Artikel zum Therapeutischen Klettern und Mitautor des Fachbuchs »Therapeutisches ­Klettern« sowie des Kinderkletterlehrbuchs »Oskar lernt Klettern«.

kittel@uni-potsdam.de

Autor 2

Jens Brünjes

Arbeitet in seiner Kölner Praxis „Theraboulder“ mit Therapeutischem Klettern; unterrichtet das Potsdamer Modell an der Döpfer-Schule Köln und bei bundesweiten Inhouse-Schulungen; Beratung von Praxen, Schulen und Vereinen zu den Möglichkeiten im Bereich Boulderwände; Leitung des Bereiches Praxis & Fortbildung im Kompetenzteam Therapeutisches Klettern (KTTK).

jens.bruenjes@gmx.de

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